Tag 5  bei Familie Bier und im „Häusle“...!  - Ambulanter Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis e.V.

Tag 5 bei Familie Bier und im „Häusle“...!

Tag 5 Ferienprogramm... jetzt trifft es mich doch noch und ich berichte über den letzten Tag der Ferienwoche. Ich heiße Magdalena und hatte mir gestern eine Auszeit genommen!  Heute hat mich Mama nach Strümpfelbrunn gefahren. Wir waren etwas spät dran, zumindest waren die Alpacas fast schon satt, denn Biers hatten wieder wunderbar Gemüse, Blätter und Körner vorbereitet und wenn viele Kinder füttern, dann geht das ganz flott. Übergangslos wurden uns Kindern dann frische Waffeln und Laugengebäck serviert und gegen den Durst gabs Sprudel und Apfelsaft.

Um Verwechslungen vorzubeugen, hat jeder seinen Becher beschriftet und nachdem wir schon mal die Stifte in der Hand hatten, durften wir Bilder ausmalen- Alpacas- , wer hätte es gedacht? Auch die Jungs von Grammer haben eifrig Bilder ausgemalt – hätte ich nie für möglich gehalten!

Pascal deutete dann auf die Getreidehaufen in der Scheune und erklärte uns, dass es sich um Weizen und Raps handelt. Er füllte zwei Behälter und die Kinder konnten so die Unterschiede gut fühlen. Max war von dem Raps und seinen Fingerübungen in den schwarzen kleinen Körnchen so begeistert, dass  Pascal ihm erlaubte, den Behälter mitzunehmen, damit er auch daheim Übungen machen kann.

Zwischendurch habe ich auch wieder meine selbstgebastelten Karten angeboten und jetzt habe ich auch mein Sortiment um Bilder erweitert! Der Erlös geht zum Teil an das Kinderhospiz und zum Teil erhöht er mein Taschengeld!

Plötzlich hörten wir das Martinshorn und es wurde immer lauter! Wir kannten das schon vom vergangenen Jahr, aber immer wieder warten wir ganz aufgeregt, wenn die beiden  Feuerwehrfahrzeuge in den Hof einfahren. Patrick erklärte, dass inzwischen immer die gleichen Feuerwehrleute die Kinder vom Kinderhospizdienst bei Biers besuchen, weil sie uns gerne eine Freude machen wollen! Und dann platzte Philipp mit den Namen heraus, die er von den Vorbesuchen noch kannte. Da waren alle überrascht! Wir durften auf einer Matte stehen, die mit Hilfe der Betätigung von zwei Hebeln aufgeblasen wurde. Patrick berichtete, dass die Feuerwehr so das Gewicht des Feuerwehrautos einschließlich des Traktors heben könnte und das das z.B. bei Verkehrsunfällen wichtig sein könnte. Löschen dann natürlich auch auf dem Programm, allerdings gemäßigt, denn auch wir wissen, dass derzeit Wasser gespart werden muss!

Mit Pascal durfte man dann auf dem Traktor mitfahren und eine Runde drehen. Andere hatten den hofeigenen Spielplatz entdeckt, auf dem inzwischen auch die Alpacas das nur spärlich vorhandene Gras zupften. Dennoch probierten die Kinder die verschiedenen Spielgeräte aus und viel zu früh mussten wir uns auf den Weg in Richtung Häusle machen.

Jetzt hatten die Azubis ihre gro0e Stunde, denn es waren einige Rollis etc. und ein Buggy auf dem Spaziergang zu schieben. Zum Glück führt der größte Teil des Weges durch den Wald, so dass uns die Hitze nicht so viel ausmachte. Fr. Walter hatte bereits Stühle geholt und die Sonnenschirme am Häusle aufgespannt, so dass wir uns im Schatten niederlassen und ein kühles Wasser oder eine Apfelschorle genießen konnten. Andrea hatte am Morgen Lebensmittel kalt gestellt und hantierte bereits wieder mit Christiane in der Küche. Sie schnippelten Tomaten, Gurken und Zwiebeln, was im ganzen Häusle zu einer tränenreichen Runde führte! Ich glaube ohne Andrea‘s Unterstützung wäre die Woche ins Wasser gefallen- nein hätte sich wohl eher in Rauchwölkchen aufgelöst, denn Ina weiß natürlich noch nicht genau wann, wer, wie und was…

Alle warteten auf die Märchenerzählerin, die typisch gekleidet 3 Märchen wunderschön und klanguntermalt vorstellte. Es war mucksmäuschenstill und die Nachbarn dachten schon, unser Fest sei beendet! Endlich waren die langersehnten Burger fertig und jeder konnte seinen individuell belegen. Ich habe mich auf Gemüse und Mayo beschränkt, denn Fr. Walter hatte wieder einen großen Teller Karotten, Gurken, Paprika und Stangensellerie geschnippelt und zwei leckere Quarkdips vorbereitet. Inzwischen waren auch die Eltern eingetroffen und in gemütlicher Runde beendete Ina dann die Ferienwoche mit unserem Ritual, nicht ohne allen Ehrenamtlichen und auch den Grammerazubis gedankt zu haben. Wir sagen auch Ina ein herzliches Dankeschön! Da hab ich gehört, dass eine Mutter Fr. Zürn ins Ohr geraunt hatte:“ ich hab’s schon immer gesagt, eine zweite Woche wäre super“!  Da hat Fr. Zürn kräftig Luft geholt…

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